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INQA-Check "Gesundheit"
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Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention

Prävention gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das liegt nicht zuletzt an den mit veränderten Altersstrukturen einhergehenden Herausforderungen, denen unsere Gesellschaft aktuell und zunehmend in den nächsten Jahren gegenüber steht.

Zunächst sind es die Versicherten selbst, die durch eine gesundheitsbewusste Lebensführung, durch ihr Mitwirken an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen sollen, den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder deren Folgen zu überwinden.

Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Im föderalen Gefüge sind somit die Bundesländer und in ihnen die Kommunen vorrangig für Gesundheitsprävention zuständig. Dennoch braucht es das Engagement aller verantwortlichen Akteure.

Und so leisten etwa die Unternehmen mit gezielten Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung ihren Beitrag zur Gesunderhaltung der auch immer älter werdenden Beschäftigten. Klar ist aber: Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Das unterscheidet sie vom Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes, bei dem der Betriebsrat ein gesetzliches Mitbestimmungsrecht hat. Arbeitgeber tragen nur eine Teilverantwortung für die Gesundheit ihrer Beschäftigten. Denn auf das Verhalten im betriebsfernen Umfeld können und dürfen Arbeitgeber kaum Einfluss nehmen.

Die Thüringer Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände machen sich in der Landesgesundheitskonferenz Thüringen und über das Thüringer Netzwerk Demografie für freiwillige betriebliche Gesundheitsförderung stark. Der VWT ist zudem ideeller Unterstützer des DGAUM/BARMER-Projekts "Gesund arbeiten in Thüringen".

 



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